Interview mit Paul: „Wie ich mit KI meine Lernmaterialien auf das nächste Level brachte“

Frage: Paul, was war der Ausgangspunkt?

Paul: Ganz ehrlich? Frust. Ich hatte Monate in mein Online-Programm gesteckt, um benachteiligten Jugendlichen Zukunftskompetenzen zu vermitteln. Aber die Rückmeldungen waren vage, widersprüchlich – und ich hatte das Gefühl, im Nebel zu stochern. Ich fragte mich ständig: Hilft mein Kurs wirklich?

Frage: Was war die größte Herausforderung dabei?

Paul: Drei Dinge haben mich besonders beschäftigt:

  • Viele Jugendliche haben schnell das Interesse verloren.

  • Die Frage: Wie kann ich das Projekt langfristig finanzieren?

  • Und am schwierigsten: Wirkung sichtbar machen. Ich musste zeigen, ob mein Programm wirklich Kompetenzen vermittelt – nicht nur, dass es „ganz gut“ ankommt.

Frage: Und wie bist du auf die Idee gekommen, KI einzusetzen?

Paul: In einer Coaching-Session haben wir über meine Probleme gesprochen. Da fiel der entscheidende Gedanke: Warum nicht KI-gestützte Feedbackprozesse nutzen? Statt vager Aussagen wollte ich präzise Antworten und echte Verbesserungsvorschläge.

Frage: Was genau hast du verändert?

Paul:

  • Mit Tally habe ich präzisere Fragen gestellt. Statt „Wie fandest du den Kurs?“ habe ich gefragt: „Welche Inhalte waren am schwersten verständlich?“ oder „Welche Themen fehlen noch?“.

  • Mit ChatGPT habe ich die Antworten automatisch analysieren lassen. Die KI hat mir Kategorien erstellt, Wiederholungen markiert und konkrete Verbesserungen vorgeschlagen.

  • Mit Jotform habe ich das Feedback spielerischer gestaltet – kurze Umfragen, Sprachnachrichten, sogar kleine Gamification-Elemente.

Frage: Und wie waren die Ergebnisse?

Paul: Die Rücklaufquote ist um 40 % gestiegen! Vor allem: Das Feedback war plötzlich brauchbar. Ich konnte sofort sehen, was funktioniert und was nicht. Nach sechs Wochen waren meine Lernmaterialien klarer, die Jugendlichen aktiver und ich hatte das Gefühl, endlich das Richtige zu tun.

Frage: Dein Fazit nach der Umstellung?

Paul: Ich hätte nie gedacht, dass KI mir so viel Arbeit abnehmen kann. Statt stundenlang Daten auszuwerten, habe ich jetzt klare Hinweise und kann sofort ins Umsetzen gehen. Das Wichtigste: Die Jugendlichen fühlen sich ernst genommen – und das gibt meinem Projekt den Schub, den es brauchte.

👉 Lernpunkt: Feedback ist Gold wert – wenn man es richtig sammelt und auswertet. Mit KI kann man nicht nur Zeit sparen, sondern Inhalte gezielt verbessern und echte Wirkung erzielen.

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