Ich sitze vor meinem PC. Öffne die Startseite einer Community, wo es um KI geht. Klicke mich durch die verschiedenen Diskussionsthemen.
Stop, da war doch ein sehr interessantes Thema: Wir sind im Jahr 2030! Welche KI-Entwicklung hat unser Leben am meisten verändert?
Ich lese mir die Beiträge durch und denke: Wauhh, sehr interessant wie andere die anderen Teilnehmer, die weitere Entwicklung der KI sehen.
Ich beteilige mich an der Diskussion und schreibe meine Gedanken dazu in das Forum. Später folgen interessante Kommentare zu meinem Beitrag. Die ich wieder beantworte.
So entstehen zahlreiche interessante Gedanken zu einem bestimmten Thema.
Aus diesen erstelle ich dann mit Hilfe von chatGPT und einem selbst entwickelten GPT-Prompt einen Artikel, mit Einführung, Hauptteil und Schluss.
Ich bin erstaunt über das Ergebnis und das als Autor zahlreicher Bücher und Artikel über die Neugestaltung unserer Gesellschaft.
Ich lese den Artikel noch einmal genau durch und korrigiere wo notwendig bzw. ergänze wenn mir was Sinnvolles einfällt. Korrigieren muss ich wenig, einfallen tut mir einiges.
Plötzlich kommt mir die Frage in den Sinn: „Bin ich jetzt eigentlich weniger Autor, wenn ich eine KI zur Hilfe nehme?“
KI-Kritiker würden antworten: Ja.
KI hat keine Seele, sie nimmt uns unsere Kreativität. Sie sagen, sie raubt uns unsere Ideen, unsere Lebensleistung, unsere Freiheit.
Sie fördert Faulheit und verdummt die Menschen noch mehr.
Sie nennen sie „die kalte Maschine“, die alles Menschliche ersetzt.
Beispielsweise bestimmte Berufe.
Und doch – während ich da saß und meine Gedankenschnipsel in einen gut lesbaren und verständlichen Artikel verwandelte – spürte ich: Das Gegenteil ist wahr.
🧠 Der Irrtum vom „seelenlosen Werkzeug“
Die Kritiker behaupten, KI mache uns faul.
Dass sie Denkfaulheit fördere, Berufe vernichte und unsere Gesellschaft verblöde.
Aber das ist, als würde man sagen: Ein Hammer sei schuld, wenn jemand ein windschiefes Haus baut.
Nicht das Werkzeug entscheidet über das Ergebnis – sondern der Mensch, der es nutzt.
KI ist kein Ersatz. Sie ist ein Verstärker.
Sie kann dir keine Idee geben, die du nicht schon in dir trägst.
Aber sie kann helfen, sie zu formen, zu zeigen, zu teilen.
Für viele Menschen – besonders für die, die nicht gerne im Rampenlicht stehen – ist KI der Schlüssel, um überhaupt sichtbar zu werden.
Die KI bietet weniger extrovertierten und Video-affinen Menschen, die Möglichkeit wichtige Inhalte mit anderen zu teilen.
Was meine ich damit?
Es gibt sehr viele Menschen, die eben nicht organisiert - zu einem bestimmten Zeitpunkt - quasi auf Knopfdruck einen Text bzw. ein Thema besprechen können.
Diese Menschen brauchen einen Gesprächspartner, der sie öffnet. Dann können und wollen sie ihre Gedanken in Gesprächen völlig frei und detailliert mitteilen. Der Grund: Die Gedanken werden dann, von denen des Gesprächspartners unmittelbar angestoßen. Nur können sie es nicht gut, wenn sie es auf Kommando machen müssen.
Falls doch, muss der Text vorher mühsam auswendig gelernt und es müssen Probevorträge gehalten werden. Das alles ist mit einem riesigen Zeitaufwand verbunden.
Das können sich Extrovertierte, die sich hin setzen einen Text ein- oder zweimal anschauen und dann ein 10 Minuten-Video daraus machen, nicht vorstellen.
Sie machen das ganz locker ohne lange zu üben.
Kurz zusammengefasst: Es kann sich nicht jeder einfach vor eine Kamera setzen und frei sprechen.
Manche brauchen Zeit. Manche denken nach, bevor sie reden.
Und genau da öffnet KI Türen.
Sie gibt diesen stilleren Stimmen eine Bühne – ohne sich verbiegen zu müssen.
💡 Inhalt oder Emotion – worum geht es wirklich?
Viele sagen: „KI-Videos haben keine Seele, keine Emotion.“
Aber nicht jeder Inhalt muss emotional sein.
Manchmal geht es um Gedanken, um Wissen, um Ideen, die geteilt werden sollen – und nicht um das perfekte Lächeln vor der Kamera.
Natürlich: Ein echter Mensch auf einem echten Video berührt oft stärker.
Aber wenn du offen bist, merkst du – auch in KI-generierten Bildern und Texten steckt etwas Echtes: die Intention.
Denn jedes KI-Ergebnis ist nur so lebendig wie die Vision, die es antreibt.
Wenn du fühlst, was du ausdrücken willst, spürt man das – selbst durch Pixel.
🎨 KI als Werkzeug der Freiheit
Ich nutze KI unter anderem, um Texte, Videos, Bilder und Musik zu erschaffen.
Warum? Weil sie mir Möglichkeiten eröffnet, die ich früher nie gehabt hätte.
Früher hätte ich ein ganzes Team gebraucht: Musiker, Kameraleute, Cutter.
Heute kann ich meine Ideen direkt umsetzen – wann immer ich inspiriert bin.
Ich schreibe Texte, komponiere Lieder, designe Cover, synchronisiere Stimmen.
Und ja – es braucht seine Zeit, bis die Texte, Lieder oder Videos meinen Ansprüchen genügen.
Nicht, weil die KI langsam wäre.
Sondern weil ich es gut machen möchte und mich dafür verantwortlich fühle.
Die Grundgedanken für die späteren Artikel, entstehen meist bei Diskussionen mit anderen. Aus diesen Gedanken erstelle ich dann mit Hilfe von chatGPT und einem von mir entwickelten GPT-Prompt den Artikel, mit Einführung, Hauptteil und Fazit.
Den Artikel lese ich dann noch einmal ganz genau durch. Hinterfrage ihn, korrigiere die Grammatik falls nötig. Ergänze ihn, mit meiner Meinung nach wichtigen Ideen und Informationen. Formuliere bestimmte Aussagen genauer und verbinde ihn mit weiteren, relevanten Inhalten von mir und mit Infoprodukten und Diensten, die ich anbiete.
Zu dem Artikel erstelle ich dann mit Hilfe von Fliki ein Kurz-Video, mit dem ich für das Lesen des Artikels werbe.
In das von Fliki produzierte Video, investiere ich dann noch entsprechende kreative Arbeit, damit es meinen Ansprüchen genügt.
Das bedeutet: Die Bilder, die nicht zum Text passen, neu kreieren. Die Betonung verfeinern. Bestimmte Text-Passagen ändern.
Je nachdem mache ich mit chatGPT und einem dafür entwickelten Prompt auch noch einen Songtext daraus.
Damit kann ich den Klang, den Stil (Rock-Ballade, Folk-Rock, …), die Stimmung (hoffnungsvoll, euphorisch, betrübt, …), und weitere Merkmale des Liedes bestimmen.
Auch der so entstandene Songtext, muss natürlich wieder korrigiert und verfeinert werden, damit ich daraus mit Suno ein wohlklingendes Lied erstellen kann.
Das alles ist nicht nur Maschinenarbeit.
Da steckt auch viel Kreativität und Herzblut drin.
🛠️ Die KI ist mein Pinsel – nicht der Maler
Wenn du glaubst, dass jemand, der KI nutzt, keine eigenen Gedanken, keine Kreativität einbringen und keine Zeit investieren muss, dann verwechselst du Werkzeug mit Seele.
Auch ein Autor, nutzt Autoren-Software.
Genauso wie ein Fotograf eine Kamera nutzt und ein Maler Pinsel und Farben, die er nicht selbst hergestellt hat.
Auch ein Sänger singt manchmal Lieder, die andere geschrieben haben – und doch entsteht daraus etwas Neues.
Die Stimme gibt dem Lied einen ganz eigenen Klang. Die Mimik und Gestik regt ganz gezielt Emotionen an bzw. transportiert den Text des Liedes, in ganz individueller Weise, auf emotionaler Ebene.
Ich sage der KI nicht einfach:
„Schreib mir einen Text über Lebensunternehmer. Den wesentlichen Inhalt beschreibe ich selbst, nachdem ich ihn schon viele Jahre vor gelebt habe.
Genauso wenig, sage ich der KI: “Mach mir einen Song über Hoffnung.“
Ich schreibe den Text selbst.
Ich überlege, welche Stimmung ich will, welche Instrumente, welches Genre.
Ich erschaffe ein Lied aus Klang und Gefühl – mit der KI als Werkzeug, nicht als Ersatz.
Hier ein paar Beispiele aus der Lebensunternehmer-Musikbox.
So entstehen meine Artikel, Lieder, meine Bilder, meine Videos.
Nicht aus Zufall, sondern aus Vision. Aus dem Sinn, hinter der Vision.
Nicht aus Faulheit, sondern aus Liebe zum Detail.
🧩 Was die Kritiker übersehen
Wer sagt, KI habe keine Seele, hat noch nie erlebt, wie viel echte Arbeit dahinter steckt.
Wie viele Entscheidungen, wie viel Feingefühl, wie viel Geduld.
KI ersetzt nicht das eigene Denken, sie unterstützt es.
Wer nicht schreiben kann, wird keinen guten KI-Text erzeugen.
Wer kein Gefühl für Komposition hat, wird kein stimmiges KI-Bild und kein harmonisch klingendes Lied erschaffen.
Und wer keine Vision hat, wird auch mit den besten Tools keine ansprechenden Werke in die Welt bringen.
KI wirkt auf den ersten Blick perfekt.
Aber sie ist leer, wenn du sie leer fütterst.
Erst der Mensch füllt sie mit Bedeutung.
Mit Erfahrung. Mit Gefühl. Mit Seele.
🌱 KI ein Werkzeug, dass Herz und Algorithmus vereint
Vielleicht ist das die wahre Revolution:
Nicht, dass KI uns ersetzt – sondern dass sie uns spiegelt.
Sie zeigt uns, wie mächtig wir sind, wenn wir schöpferisch denken.
Und wie leer wir wirken, wenn wir uns nur von Angst leiten lassen.
Wir stehen an einem Wendepunkt.
Nicht zwischen Mensch und Maschine, sondern zwischen Kontrolle und Vertrauen.
Wenn wir, KI nicht als Gegner, sondern als Partner sehen, entsteht etwas Neues:
ein wertvolles Werkzeug, dass uns hilft, unsere Haltung besser auszudrücken, mehr Menschen zu erreichen. Das was wir geben wollen, in besserer Qualität zu geben.
Die KI ein Werkzeug, dass Herz und Algorithmus vereint.
Ein Werkzeug, mit dem viele Ideen überhaupt erst umgesetzt und so etwas bei anderen Menschen bewirken können.
🌞 Fazit
KI ist nicht das Ende der Kreativität.
Sie ist ihr Anfang in einer neuen Form von Kreativität und Schöpferkraft.
Sie lässt uns Hürden überwinden, befreit uns aber nicht von Verantwortung.
Sie kann nichts fühlen – aber sie kann ausdrücken, was wir fühlen.
Die KI ist mein Pinsel, mein Gedanken-Verstärker, mein Werkzeug.
Aber das Bild, das sie malt, den Text oder das Video, dass sie erstellt – das kommt aus mir.
💬 Moral:
Kreativität entsteht nicht aus der Technik, sondern aus der Intention.
Technologie hat keine Seele – aber sie kann unsere zum Leuchten bringen.
Wenn Verstand und Gefühl vereint sind, entsteht echte Wirkung.
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